Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Bereich Arbeitsmedizin
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Gesundes mobiles Arbeiten mit digitalen Assistenzsystemen im technischen Service [ArdiAS]                         

Förderkennzeichen 02L15A031

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird/ wurde im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Ansprechpartner

Dr. Sergei Schapkin
Tel.: +49 (0) 391 67-15960
E-Mail: sergei.schapkin@med.ovgu.de
            irina.boeckelmann@med.ovgu.de

 

Projektbeschreibung

In einer gleichzeitig dynamischer und älter werdenden Gesellschaft werden hohe Anforderungen an die Veränderungsbereitschaft von Unternehmen und ihrer Mitarbeiter gestellt. Durch digitale Entwicklungen, die das Schlagwort Industrie 4.0 beschreibt, werden präventive Kompetenzen Faktoren von Erfolg und Innovationsfähigkeit. Ebenso verlangt der demografische Wandel adäquate Konzepte aus Erkenntnissen der Arbeitsgestaltung und der Kompetenz-, Personal- und Organisationsentwicklung. Das Zusammenspiel von digitaler Weiterentwicklung und demografischen Herausforderungen stellt die Gesellschaft vor die Frage, wie die Innovationsfähigkeit der Unternehmen unter diesen Voraussetzungen erhalten und gestärkt wird.

Arbeit mithilfe von Assistenzsystemen: Entlastung oder Belastung für den Menschen?

Bei Dienstleistungen zur Instandhaltung von technischen Anlagen wird das Servicepersonal in der modernen Arbeitswelt, die u. a. auch durch den internationalen Wettbewerb gekennzeichnet ist, immer mehr von neuen digitalen Assistenzsystemen (AS) bedarfsgerecht unterstützt. Diese verändern die etablierte Arbeitsweise der Beschäftigten erheblich und stellen eine andere Arbeitssituation im Vergleich zu konventionellen Hilfsmitteln dar. Dadurch werden besonders psychische Prozesse wie visuelle Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Sensomotorik in den Arbeitsprozess involviert. Dabei wäre mit einer zusätzlichen psychischen Beanspruchung zu rechnen. Die Anpassung an die digitalen AS stellt eine (zumindest anfängliche) Herausforderung für die gesamte psychische Architektur des Menschen dar, da manche Prozesse stark reduziert und andere verstärkt belastet werden. Wenn man früher eine Checkliste bei der Wartung einer Windkraftanlage mit konventionellen Hilfsmitteln (Papier und Bleistift) ausfüllte, können nun die anlagen- und prozessrelevanten Informationen künftig durch unterstützende mobile Endgeräte (z. B. von den Datenbrillen) abgelesen und per Funk übertragen werden. Dadurch reduziert sich den Bedarf an visuell-motorischer Koordination, während die Anforderungen an geteilte Aufmerksamkeit (zwischen dem Wartungsobjekt und Brilleninformationen) wachsen. Diese Doppelaufgabe – sich mit dem Arbeitsgegenstand zu beschäftigen und die relevanten Informationen von den Datenbrillen abzulesen – kann zu psychischen Beanspruchungen führen. Deshalb stellt die Arbeitsmedizin den Nutzer dieser AS in den Mittelpunkt ihrer Forschung und untersucht, wie Datenbrillen und andere mobile Endgeräte gestaltet werden sollen, damit sie das Servicepersonal bei der Tätigkeit unterstützen und entlasten können.

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Projektziele

Methodisches Vorgehen

Zielgruppen

Projektzeitraum

April 2017 - März 2020

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Letzte Änderung: 24.08.2017 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 
Kontakt

Leitung
Prof. Dr. med. habil.
Irina Böckelmann


Hausanschrift

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Medizinische Fakultät
Bereich Arbeitsmedizin
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Standort
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