Herzinfarkt-Projekt wird gefördert

16.12.2010 -  

Das Land Sachsen- Anhalt investiert rund 80.000 Euro in ein Forschungsprojekt der Universitätsklinik Magdeburg, in dessen Mittelpunkt eine schnellere Versorgung von Infarktpatienten steht. Dabei sollen die bestehenden Organisations- und Versorgungsstrukturen durch den Aufbau eines telemedizinischen Netzwerkes verbessert werden.

"Damit unterstützt das Land die Universitätsklinik bei ihren Bemühungen, eine möglichst schnelle und kompetente Herzinfarkt-Versorgung zu gewährleisten", sagte Sachsen-Anhalts Landesentwicklungsminister Dr. Karl-Heinz Daehre am 15. Dezember 2010 in Magdeburg bei der Übergabe des Förderbescheids. Das Projekt der Magdeburger Universitätsklinik reihe sich ein in eine Vielzahl von Maßnahmen, mit denen die Landesregierung auf den demografischen Wandel reagiere, erläuterte er. "Auch bei rückläufiger Bevölkerungszahl wollen wir dafür sorgen, die medizinische Versorgung als wichtigen Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge auf gutem Niveau zu gewährleisten", betonte Daehre.

Ziel des Forschungsprojektes ist es, organisatorische und technische Lösungsvorschläge zu entwickeln, um die Sterblichkeitsrate bei Herzinfarkten spürbar zu verringern. Wesentlicher Teil des geplanten Vorhabens ist die Konzipierung einer gut funktionierenden Infrastruktur zur Kommunikation diagnose-relevanter Informationen zwischen den beteiligten Akteuren. Auf Basis der erarbeiteten Empfehlungen soll im Anschluss ein Modellprojekt gestartet werden.

Quelle: Pressemitteilung Nr. 2010/10

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Letzte Änderung: 11.12.2017 - Ansprechpartner:

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