Brennpunkte in der Behandlung von Demenzen

12.04.2011 -  

Am Mittwoch, dem 20. April 2011, lädt die Universitätsklinik für Psychiatrie um 17.00 Uhr zu einem Vortrag ein, in dem es um "Brennpunkte in der Behandlung von Demenzen" geht. Referent ist Prof. Dr. Torsten Kratz, Fachkrankenhaus Königin Elisabeth Herzberge, Berlin. Die Veranstaltung findet im Zentralen Hörsaal (Haus 22) auf dem Gelände des Universitätsklinikums Magdeburg, Leipziger Straße 44, statt. Angesprochen sind niedergelassene und klinisch tätige Psychiater, Psychologen, Psychotherapeuten, Mitarbeiter sozialer Dienste, Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit.

Im Zentrum des öffentlichen Interesses zu dementiellen Erkrankungen stehen derzeit die Erforschung von deren Ursachen sowie die Entwicklung neuer Therapiemethoden. Oft wird dabei einseitig die Verschlechterung der Gedächtnisfunktionen im Vordergrund gesehen. Nicht weniger belastend für Betroffene und deren Angehörige sind die regelhaft mit Demenzen einhergehenden Verhaltensstörungen, die besonderer therapeutischer Aufmerksamkeit sowohl hinsichtlich möglicher Psychopharmakatherapie als auch Psychotherapie bedürfen.

Ein weiteres wichtiges klinisches Problem bei der Behandlung dieser meist älteren Patienten ist, dass oft eine Vielzahl unterschiedlicher Medikamente verabreicht wird und somit das Risiko unerwünschter Medikamentenindikation hoch ist. Nicht zuletzt sind auch Fragen von Betreuung, Vorsorgevollmachten und Langzeitpflege von erheblicher Relevanz für alle Betroffenen.

Prof. Bernhard Bogerts, Direktor der Uniklinik für Psychiatrie Magdeburg, bestätigt: "Lange Zeit wurden diese Fragen in der Behandlung von Demenzen als nachrangig angesehen. Wir freuen uns, dass wir einen ausgewiesenen Experten gewinnen konnten, der diese wichtigen Themen hier einem breiten Publikum vorstellen kann.

Letzte Änderung: 11.12.2017 - Ansprechpartner:

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