„Systembiologie der Apoptose“: Erforschung eines programmierten Zelltodes

29.10.2012 -  

Prof. Dr. Inna Lavrik (Forschungsbereich Translationale Entzündungsforschung, Institut für Experimentelle Innere Medizin, Medizinische Fakultät, Otto-von-Guericke-Universität) stellt als Herausgeberin des Buches "Systembiologie der Apoptose" zusammen mit einer Reihe von international anerkannten Wissenschaftlern den Stand der Forschung in diesem spannenden Arbeitsgebiet zusammen. Das Buch erscheint beim Springer Verlag und die 1. Auflage ist seit Oktober 2012 erhältlich.

Im Forschungsgebiet Apoptose wird eine ganz bestimmte Form des programmierten Zelltods untersucht. Fehlfunktionen in der Apoptose sind charakteristisch für unterschiedliche Krankheiten wie Autoimmunerkrankungen, chronische Entzündungen und Krebs. „Systembiologie der Apoptose“ gibt den Lesern einen sehr guten und anschaulichen Einblick in dieses noch sehr junge Forschungsgebiet. Bei der Erforschung biologischer Prozesse des Zelltods auf der Systemebene werden quantitative Methoden aus der zellulären Biologie der Apoptose mit dem Wissen aus Mathematik, Informatik und Systemwissenschaften verknüpft. In einem wechselseitigen Prozess zwischen Laborexperiment und Modellierung im Computer ist somit die Entschlüsselung und Quantifizierung, sowie die gezielte Beeinflussung biologischer Systeme von der molekularen Ebene, über Einzelzellen bis hin zur systemischen Ebene möglich.

Prof. Dr. Inna LavrikSystembiologie der Apoptose 

Das Buch veranschaulicht auf dem neuesten Stand der Forschung die gesamte Systembiologie der Apoptose mit all ihren Teilbereichen. Leser lernen verschiedene mathematische Modelle der Apoptose zu verstehen, gleichzeitig finden sie eine Fülle von Anwendungsbeispielen für verschiedene Formen des programmierten Zelltods von der Apoptose bis zur Nekrose.

Das Buch „Systembiologie der Apoptose“ ist lesenswert, weil es neue Erkenntnisse und Ergebnisse in der biomedizinischen Forschung anschaulich darstellt, die die Grundlage für neuartige und effizientere Therapien zur Behandlung von Patienten darstellen.

Letzte Änderung: 11.12.2017 - Ansprechpartner:

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